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	<title>Perspectiven &#187; Allgemein</title>
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		<title>Uni Ranking: Absolventen dieser Unis bekommen garantiert einen Job</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 06:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ Absolventen dieser Unis bekommen garantiert einen Job Was viele Studienanfänger unterschätzen: Bereits bei der Wahl der Universität legen sie erste wichtige Meilensteine für ihre weitere Karriere fest. Welche deutschen Unis bei Arbeitgebern hoch im Kurs stehen. Technische Universität Dresden Einstellungsrate: &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=678">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><b> </b><b style="color: #000000;">Absolventen dieser Unis bekommen garantiert einen Job</b></h1>
<p>Was viele Studienanfänger unterschätzen: Bereits bei der Wahl der Universität legen sie erste wichtige Meilensteine für ihre weitere Karriere fest. Welche deutschen Unis bei Arbeitgebern hoch im Kurs stehen.<span id="more-678"></span></p>
<h2><b>Technische Universität Dresden</b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 37 %</b></h2>
<p>Gemessen am Arbeitgeberansehen, den Partnerschaften mit Unternehmen, der Alumni Quote, den Unternehmenspräsenzen auf dem Campus und der Beschäftigungsrate der Absolventen gehört die Technische Universität Dresden zu den angesehensten Hochschulen in Deutschland. Sie bietet den rund 37.000 Studenten ein breites Fächerangebot von über 120 Studiengängen an. Dass die Hochschule zu den besten hierzulande gehört, geht allerdings nicht allein auf die Angebotsbreite zurück. <a href="https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/ressourcen/dateien/broschueren/140911-TUD-kompakt_inhalt_final_KL.pdf?lang=de" target="_blank">Die Universität selbst</a> rühmt sich mit „außeruniversitären Wissenschafts- und Kulturinstitutionen und hat sich zum Ziel gesetzt, eine exzellente Bildungseinrichtung für den deutschen und internationalen Akademiker-Nachwuchs zu sein.“ Das Konzept scheint zu fruchten. Immerhin 37 Prozent der Absolventen finden nach dem Studium eine passende Arbeitsstelle gefunden. <i>Quelle: </i><a href="http://www.iu.qs.com/qs-graduate-employability-rankings-year-2016-pilot/" target="_blank">QS Graduate Employability Ranking 2016</a></p>
<h2><b>Universität Mannheim </b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 39,7 %</b></h2>
<p>Bei <a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/hochschulranking-2016-das-sind-deutschlands-beste-unis/14719390.html" target="_blank">Personalerbefragungen</a> erzielt die staatliche Universität in Mannheim regelmäßig sehr gute Bewertungen. Absolventen der Fächer BWL und Wirtschaftsinformatik erfreuen sich hier besonders großer Beliebtheit. Die Universität hat sich der Ausbildung gesellschaftlich verantwortungsvoller Führungskräfte verschrieben. Wirtschaftsethik und soziales Unternehmertum sind fester Bestandteil des Curriculums. Kein Wunder also, dass 39,7 Prozent der Absolventen dieser Kaderschmiede nach dem Abschluss der Einstieg in den Beruf gelingt.</p>
<h2><b>Ruprecht-Karls-Universität Heidelbeg</b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 45,2 %</b></h2>
<p>Die Ruprecht-Karls Universität Heidelberg ist die älteste Hochschule Deutschlands &#8211; gegründet wurde sie bereits im Jahr 1386. Seitdem sind elf Nobelpreisträger, 18 Leibniz-Preisträger, 20 Sonderforschungsbereiche und neun Graduiertenkollegs aus ihr hervorgegangen. Die Hochschule bietet über 150 Studiengänge an und verfügt über zahlreiche Kooperationen mit der Industrie. Diese Praxisnähe scheint Studierenden nach dem Abschluss viele Türen zu öffnen: Die Einstellungsrate liegt bei über 45 Prozent.</p>
<h2><b>Technische Universität Berlin</b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 49 %</b></h2>
<p>Auch im Nordosten von Deutschland genießt eine Universität einen herausragendem Ruf bei Arbeitgebern: die TU Berlin. Sie ist zudem eine der ältesten Hochschulen mit technischem Schwerpunkt. Studierende profitieren jetzt vor allem von dem internationalen Netzwerk sowie von der Einbindung bekannter deutscher Unternehmen in die Forschung und Lehre. Der Praxisbezug wie auch die herausragenden Leistungen tragen dazu bei, dass Absolventen erstklassige Jobchancen haben.</p>
<h2><strong>Ludwig-Maximilians-Universität München</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 53,4 %</strong></h2>
<p>Die LMU München blickt auf eine 500 Jahre währende Tradition und bewegende Geschichte zurück. Mit fast 200 Studiengängen bietet sie ein so umfangreiches Spektrum an Studienfächern an wie kaum eine andere Universität in Deutschland. Doch die Größe ist kein Hindernis für den Erfolg, die LMU München ist eine der renommiertesten Universitäten Europas. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Universität sehr viel Wert auf Praxisbezug in der Forschung legt. Da verwundert es nicht, dass dem Großteil graduierter Studenten der Eintritt in den Arbeitsmarkt mit Leichtigkeit gelingt.</p>
<h2><strong>Technische Universität München</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 54,3 %</strong></h2>
<p>Auf dem dritten Platz liegt eine Universität, deren Schwerpunkt auf dem technisch- und naturwissenschaftlichen Studium liegt. Zahlreiche Nobelpreisträger und Erfinder, wie zum Beispiel Rudolf Diesel, haben dort studiert, gelehrt oder geforscht. Die Förderung von Talenten und jungen Gründern liegt dieser Universität besonders am Herzen. Studenten der TU München können auf ein großes Netzwerk und breites Beratungsangebot zugreifen. Eingebunden in das Elitenetzwerk Bayern, bietet der Abschluss der TU München daher eine gesicherte Zukunft.</p>
<h2><strong>Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen)</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 61,2 %</strong></h2>
<p>1870 eröffnete die RWTH Aachen ihre Türen und ist heute besonders für herausragende Qualität der Lehre in den MINT-Studienfächern und der Betriebswirtschaft bekannt. Bei Hochschulrankings findet sich die RWTH Aachen stets unter den Top drei wieder. Die starke Einbindung der Industrie sorgt auch dafür, dass die Studenten bereits während des Studiums mit zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt kommen. Das macht den Einstieg in den Job danach natürlich umso leichter. <strong>Technische Universität Darmstadt</strong> <strong>Einstellungsrate: 64,4 %</strong> Mit über 25.000 Studierenden ist die TU Darmstadt vielleicht nicht die größte Universität Deutschlands, trotzdem punktet sie mit ihrem technischen Schwerpunkt und landet regelmäßig bei Rankings auf den vordersten Plätzen. Mit den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik verfügt diese Uni über einen der größten Elekrotechnik-Fachbereiche. Zudem hat sie als erste Universität der Welt eine Abteilung für elektrische Energietechnik eingerichtet. Das zahlt sich aus: Studenten profitieren bei Unternehmen von dem guten Image und können sich nach dem Abschluss die Jobs aussuchen. Mit einer Einstellungsrate von 64,4 Prozent ist die Technische Universität Darmstadt der Spitzenreiter des Rankings.</p>
<h2><strong>Stanford University</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 100 %</strong></h2>
<p>Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Universitäten allerdings verhältnismäßig schlecht ab &#8211; Die deutsche Spitzen-Hochschule in Darmstadt landet gerade einmal auf Platz 32. Dafür sind gleich sechs US-amerikanische Hochschulen unter den Top Ten. Unangefochtener Spitzenreiter ist die Stanford University im Bundesstaat Kalifornien, die eine Einstellungsrate von 100 Prozent vorweisen kann. Interessenten, die sich für ein Studium an dieser Universität entschieden haben und zugelassen wurden, haben nach dem Abschluss die Qual der Wahl auf dem Arbeitsmarkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Wirtschafts Woche vom 18.12.2016</p>
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		<title>Berufswahl überfordert fast jeden zweiten Schüler</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 11:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jungen wollen Ingenieur werden, Mädchen Tierärztin &#8211; doch die meisten haben keine Ahnung, was sie später machen wollen, zeigt eine neue Studie. Obwohl sie kurz vor dem Berufseinstieg stehen. Schüler wollen einmal viel Geld verdienen und möglichst viel Spaß im &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=645">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jungen wollen Ingenieur werden, Mädchen Tierärztin &#8211; doch die meisten haben keine Ahnung, was sie später machen wollen, zeigt eine neue Studie. Obwohl sie kurz vor dem Berufseinstieg stehen.</p>
<p>Schüler wollen einmal viel Geld verdienen und möglichst viel Spaß im Job haben. Nur welcher Beruf ihnen diese Wünsche erfüllen soll, das wissen viele nicht &#8211; obwohl <span id="more-645"></span> sie kurz vor dem Berufseinstieg stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie.</p>
<p>Die nach Angaben der Autoren repräsentative Umfrage &#8220;Schule, und dann?&#8221; hat das Allensbach-Institut im Auftrag der Vodafone Stiftung durchgeführt und an diesem Dienstag veröffentlicht. Etwa 500 Schüler der letzten drei Klassen an allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen und ihre Eltern wurden dafür befragt.</p>
<p>Die zentralen Ergebnisse im Überblick:</p>
<p>    Schüler wollen sich in ihrem späteren Beruf vor allem selbst verwirklichen (87 Prozent), das steht noch vor dem Wunsch nach einem gut bezahlten (75 Prozent) und sicheren (71 Prozent) Arbeitsplatz. Arbeitsbedingungen, die &#8220;realistischerweise in der Berufspraxis&#8221; selten vorliegen, wie es in der Studie heißt. Der Bildungsforscher Klaus Hurrelmann sieht das problematisch: Es sei ein Grund für die hohen Abbruchquoten in der beruflichen Bildung und beim Studium, meint er. Derzeit beendet rund ein Viertel der jungen Erwachsenen ihre Ausbildung oder ihr Studium nicht, zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Studien.<br />
    Unabhängig von der Schulart fällt fast der Hälfte der Schüler die Berufswahl schwer: Nur knapp ein Drittel der befragten Schüler hat konkrete Vorstellungen, was sie nach ihrem Schulabschluss machen wollen. Etwa 20 Prozent haben noch gar keine Ahnung, welcher Beruf für sie geeignet wäre. Dabei haben sie eine gute Chance, eine Lehrstelle zu bekommen, viele Betriebe suchen händeringend.<br />
    Zwar freuen sich 60 Prozent auf die Zeit nach der Schule, jeder vierte macht sich aber Sorgen, wie es dann weitergehen soll. Sind Schüler von der Berufswahl überfordert, könne das bedenkliche Konsequenzen haben, warnt Hurrelmann: Die gesamte Persönlichkeitsentwicklung könne darunter leiden und die weitere Schulkarriere könne gestört werden, so seine Analyse in der Studie.<br />
    Bis jetzt informieren vor allem Eltern ihre Kinder über mögliche Berufe und Ausbildungswege, zwei Drittel der Befragten findet das selbstverständlich. Durchaus erfolgreich: Von den Schülern, die intensiv von ihren Eltern unterstützt werden, geben 61 Prozent an, ausreichend informiert zu sein. Können sich die Eltern nicht in dem Maße engagieren, etwa weil sie alleinerziehend sind, geben nur knapp die Hälfte an, genug zu wissen. Trotzdem fehle den meisten Vätern und Müttern die Qualifikation für eine &#8220;sachlich und inhaltlich&#8221; sinnvolle Beratung, sagt Hurrelmann. Er fordert deshalb, die Berufsvorbereitung &#8220;zu einem viel größeren Ausmaß in professionelle Hände&#8221; zu legen.<br />
    Fast jeder dritte Schüler wünscht sich mehr Unterstützung, vor allem von seiner Schule, aber auch von Unternehmen. Als besonders hilfreich empfanden 75 Prozent der befragten Schüler Praktika bei Unternehmen. Nur ein Viertel informierte sich bei der Agentur für Arbeit, dabei empfanden nur 32 Prozent den Besuch als hilfreich.<br />
    Mädchen und Jungen halten immer noch an traditionellen Rollenvorstellungen fest: Fast 40 Prozent der Mädchen wollen im medizinischen oder sozialen Bereich arbeiten. Auch Tierärztin oder -pflegerin und Lehrerin können sich viele gut als späteren Beruf vorstellen. Für fast die Hälfte der befragten Mädchen ist es wichtig, anderen Menschen zu helfen, von den Jungs sahen das nur 21 Prozent so. Sie wollen klassischerweise vor allem in technische und handwerkliche Berufe (41 Prozent).<br />
    Auffallend ist jedoch, dass kaum einer der befragten Schüler seine Zukunft in der Computer- oder IT-Branche sieht: Von den Jungen interessieren sich immerhin noch sechs Prozent für den Bereich, von den befragten Mädchen niemand.<br />
    Wie schon viele andere Studien zuvor zeigt auch die aktuelle: Der Bildungserfolg ist noch immer von der sozialen Herkunft abhängig. Denn Akademikerkinder werden von ihren Eltern häufiger ermuntert, ein Studium aufzunehmen, als Kinder aus bildungsfernen Schichten. Auch sind es vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien (31 Prozent) , die sich mehr Unterstützung bei ihrer Berufswahl wünschen. Dabei sind ihre Chancen oft schon deshalb geringer, weil sie tendenziell schlechter in der Schule sind. Doch auch hier kann eine professionelle Berufsberatung helfen, so Bildungsforscher Hurrelmann: Denn wer weiß, was er werden will, der ist auch in der Schule motivierter.</p>
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		<title>Mehr zum Thema Studienabbruch</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2014 19:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Studenten brauchen mehr Freiheit an den Universitäten &#8211; DIE WELT Der Bologna-Prozess hat es nicht geschafft, die Abbrecherquoten in Deutschland zu senken. Jetzt sollen zusätzliche Mittel das Scheitern der Studenten verhindern. So sinkt das Niveau weiter. Von Thomas Sebastian Vitzthum &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=621">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p id="artAbstract"><a href="http://perspectiven.com/wordpress/wp-content/uploads/Studenten-brauchen-mehr-Freiheit-an-den-Universitäten-Nachrichten-Debatte-Kommentare-DIE-WELT.html">Studenten brauchen mehr Freiheit an den Universitäten &#8211; DIE WELT</a></p>
<p>Der Bologna-Prozess hat es nicht geschafft, die Abbrecherquoten in Deutschland zu senken. Jetzt sollen zusätzliche Mittel das Scheitern der Studenten verhindern. So sinkt das Niveau weiter. Von <a itemprop="author" title="Autorenseite" href="http://www.welt.de/autor/thomas-sebastian-vitzthum/" rel="author"> Thomas Sebastian Vitzthum</a></p>
<p>Ist Freiheit der Individuen ein Risiko für eine Struktur, ein System? Oder eine Chance? <span id="more-621"></span> Das sind grundsätzliche Fragen, die sich die Hochschulen in Deutschland und die Politik seit Jahren stellen. Sie tun dies, weil es scheinbar einen Zwang dazu gibt, der daraus resultiert, dass heute mehr als 50 Prozent eines Geburtsjahrgangs studieren.</p>
<p>Das schreit nach Reglementierung. An den Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen gehen mehr als 2,5 Millionen meist junge Menschen ein und aus – mit Erwartungen, Idealen, hochfliegenden Plänen und frustrierenden oder hilfreichen Erlebnissen des Scheiterns. Letztere aber will ihnen die Politik möglichst versagen.</p>
<p id="p2">Im Moment verhandeln Bund und Länder über die Fortsetzung von Instrumenten, die die letzten Jahre maßgeblich geprägt haben: der Hochschulpakt zur Schaffung neuer Studienplätze und die Exzellenzinitiative, die eine früher vermeintlich existierende Gleichförmig- und Gleichwertigkeit der Universitäten überwinden helfen sollte. Die nun bereits bekannt gewordenen Pläne dokumentieren, dass beide Instrumente offenbar als einander widersprechend wahrgenommen wurden: die Universität für die Masse und die Universität mit elitärem Anspruch. Daraus ziehen die Hochschulpolitiker nun eine folgenschwere Lehre: Sie nähern beide einander an.</p>
<h2>An Beschränkungen haben sich die meisten gewöhnt</h2>
<p id="p4">Die Folgen sind weniger Freiheit von Forschung, Lehre und das universitäre Leben – ein weiteres Mal nach den gewaltigen Veränderungen, die die Reform der Studiengänge im Zeichen des <a title="" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bologna-Prozess" target="_blank" name="_art_link_">Bologna-Prozesses</a> gefordert hat. Bei dieser ging Freiheit verloren, die früher das Studentenleben sprichwörtlich ausgezeichnet hat. Auch sinnlose, altbackene Vorlesungen wurden zur Pflicht erklärt, sämtliche Veranstaltungen vom Tutorium bis zum Hauptseminar in Module gezwungen und mit Prüfungen erfasst.</p>
<p id="p5">Blicke nach links und rechts in andere Fächer wurden damit zu einem Luxus, auch und gerade weil es dafür ja keine Noten gibt. Das studentische Leben wird seither in Zertifikaten gemessen, noch mehr als es früher in Scheinen beschrieben wurde. An all diese Beschränkungen ihrer Freiheit haben sich Lehrende und Lernende irgendwie gewöhnt. Neue Generationen von Studenten kennen es nicht anders. Die Fortsetzung des Schulbetriebs in anderen Räumlichkeiten wird kaum infrage gestellt.</p>
<p>Doch hat irgendwer irgendwann auch als ein Ziel dieser Megareform formuliert, dass sie die Zahl der Studienabbrecher reduzieren müsse. Dies hat sie nicht geleistet, bis heute. Wen wundert es, dass 17-jährige Abiturienten sich schon mal für ein Studienfach entscheiden, das sich nicht als treffende Wahl erweist. Was seine Ursache eher im voruniversitären Bereich hat, soll aber nun dennoch allein die Universität heilen. Die nächste Freiheitsbeschränkung wird deshalb angekündigt.</p>
<p id="p8">Hat die Bologna-Reform die Seitenblicke, die ein Studium so reizvoll machten, beendet, so versucht die Neuauflage des Hochschulpakts nun das Scheitern und Neuanfangen zu verhindern. Künftig sollen von den Mitteln, die Bund und Länder für jeden neuen Studienplatz ausgeben, jeweils zehn Prozent in Maßnahmen fließen, die die Abbrecherquote senken helfen.</p>
<p id="p9">Pro Student und Semester sind das 2600 Euro. Viel Geld. Der Studienabbruch wird damit ehrenrührig, zum kostspieligen Angriff auf das System. Die Zeiten, in denen er als harmloser Irrtum, Fehleinschätzung oder gar sinnvolle Station auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Fach verstanden wurde, sind leider vorbei.</p>
<p id="p10">Dabei wird nicht unterschieden zwischen einem kompletten Studienabbruch und einem -wechsel. Beides erscheint gleichermaßen schlecht. Natürlich sind die Abbrecherzahlen in einigen Fächern zu hoch. Wenn mehr als die Hälfte scheitert, muss sich das System schon Fragen gefallen lassen. Die richten sich an die Lehre, aber auch an die Inhalte, daran, ob die Professoren von dem, was Schulabsolventen überhaupt wissen können, noch eine richtige Vorstellung haben.</p>
<h2>Die Konkurrenz für die Universitäten steigt</h2>
<p id="p12">Wahrscheinlich würden die Abbrecherzahlen sinken, wenn Schulen und Hochschulen sich stärker verständigen würden. Doch während die Schulen hier offen sind, kommt vonseiten der Hochschuldozenten wenig bis nichts. Lieber richten die Unis mehr und mehr Tutorien ein, um Studenten &#8220;auf Stand&#8221; zu bringen. Der neue Hochschulpakt wird das noch befördern. Vielleicht sollte der ein oder andere Professor lieber über eine Revision seiner abgegriffenen Vorlesungsmaterialien nachdenken.</p>
<p id="p13">Der Druck, die Studienabbrecherzahlen zu senken und darüber jährlich Bericht zu erstatten, wird wohl auch einen Effekt auf die Noten haben. Dabei gibt es ohnehin nur noch wenige Fächer, in denen schlechte Zensuren zum Abbruch führen. Die Noten an den Unis sind viel zu gut, viel zu uniform. Sagen nichts mehr aus. Bald sind noch mehr gute Noten zu erwarten – auch in Fächern, die bisher davon nicht so betroffen waren: Jura etwa, Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften.</p>
<p>Schließlich soll die Exzellenzinitiative fortgesetzt werden. Denjenigen, die schon Teil der bisherigen Förderung sind, verschafft das Luft und Planungssicherheit. Für den Rest ist die Lage unklar, zumal die Konkurrenz für die Universitäten steigt. So sollen künftig auch die Fachhochschulen berücksichtigt werden. Das kommt daher als Versöhnung der Massenhochschule im Dienste der Wirtschaft mit dem Eliteanspruch. Kann das gut gehen?</p>
<p id="p16">Die Politik sähe es gern, wenn die Studierenden sich in der Mehrzahl an den FHs tummeln würden und nicht an den Unis. Der Hochschulpakt will die Schaffung von mehr Plätzen an den FHs dezidiert fördern. Schließlich ist die Anwendbarkeit von Wissen längst zum Credo erhoben worden. Wegen der sich sehr schnell verändernden Berufswelten hat das aber zur Folge, dass die Hochschule diesen Ansprüchen hinterherdackelt. Wissenschaft tickt anders. Und das war immer auch gut so.</p>
<p id="p17">Als Teil der Exzellenzinitiative soll auch die beste Lehre gefördert werden. Wie man die misst, ist aber unklar. An guten Noten der Studenten? Dieses Kriterium scheidet aufgrund der Inflation der Supernoten aus. Bleiben Lehrproben externer Prüfer. Eine schauerliche Vorstellung.</p>
<p id="p18">Es steht zu befürchten, dass sich die sehr guten und vielleicht etwas überheblichen Wissenschaftler bald noch stärker aus der Lehre raushalten und das schlecht bezahlten Lehrbeauftragten überlassen. Den Studenten ist damit nicht gedient. Damit verlieren sie neben allen anderen Freiheiten auch noch jene, sich die Uni nach den besten Professoren aussuchen zu können.</p>
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		<title>ARD Doku über Talentförderung der Westfälischen Hochschule</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 15:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Während 77 von 100 Kindern, deren Eltern studiert haben, ebenfalls an die Hochschule gehen, ist es bei Kindern ohne akademische Tradition im Elternhaus genau umgekehrt: 77 nehmen kein Studium auf. Da das mit mangelnder Eignung für ein Studium häufig überhaupt &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=610">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<h4>Während 77 von 100 Kindern, deren Eltern studiert haben, ebenfalls an die Hochschule gehen, ist es bei Kindern ohne akademische Tradition im Elternhaus genau umgekehrt: 77 nehmen kein Studium auf. Da das mit mangelnder Eignung für ein Studium häufig überhaupt nichts zu tun hat, wurde an der Westfälischen Hochschule eine eigene Talentförderung aufgebaut, um schon in der Schule Brücken in die Hochschule zu bauen.<span id="more-610"></span> Über ein Jahr hat ein Kamerateam die Arbeit von Talentscout Suat Yilmaz begleitet. Die daraus entstandene 45-minütige Dokumentation wird am 30. September erstmals in der ARD ausgestrahlt, am 6. Oktober ist eine 30-minütige Wiederholung im WDR-Fernsehen zu sehen.</h4>
<p><b>Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen.</b> Am Montag, den 30. September ist für die Mitglieder der Westfälischen Hochschule ein langer TV-Abend angesagt: Dann berichtet die ARD ab 22:45 Uhr in der Serie &#8220;Die Story&#8221;, wie die Hochschule an den Schulen ihrer Hochschulregionen im nördlichen Ruhrgebiet und im westlichen Münsterland schlummernde Talente für ein Hochschulstudium und eine Akademiker-Karriere findet und fördert. Wer keine &#8220;Nachteule&#8221; ist, kann sich die Wiederholung am Sonntag, sechster Oktober um 16 Uhr im WDR-Fernsehen ansehen.<br />
Dabei geht es inhaltlich um die Widerlegung einer sich am Bildungsstandort Deutschland hartnäckig haltenden Fehlentwicklung: &#8220;Wenn die Eltern studiert haben, tun dies statistisch auch vier von fünf ihrer Kinder&#8221;, so Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule. &#8220;Aus den so genannten Nicht-Akademiker-Familien kommt dagegen nur jedes vierte Kind an die Hochschule, also fast das umgekehrte Verhältnis.&#8221; Als Ursache dafür hat die Westfälische Hochschule gleich mehrere Gründe ausgemacht: Den Jugendlichen fehlen die Vorbilder in der eigenen Familie, Eltern mangelt es an Informationen über Hochschulen und damit an der nötigen Beraterkompetenz und manchmal glauben Eltern und Kinder auch, ihnen fehle das Geld dafür, dass Sohn oder Tochter an die Hochschule gehen können um zu studieren, statt zu arbeiten und Geld zu verdienen.<br />
Mit &#8220;Talentscouts&#8221; geht die Westfälische Hochschule diese Fehlentwicklung seit 2010 an. Sie schwärmen aus an die Schulen. Gestartet wurde mit Partnerschulen aller Schulformen in Borken, Essen, Herten, Gelsenkirchen und Recklinghausen. Wöchentlich, mindestens einmal monatlich sprechen sie mit Schülerinnnen und Schülern, um diejenigen zu finden, die zwar das Talent, aber selbst zunächst nicht die Vorstellung haben, nach der Schule ein Hochschulstudium aufzunehmen. Sind die Talente entdeckt, setzt schon während der letzten Schuljahre eine individuelle Förderung ein: Etwa zur Unterstützung bei der Studienorientierung oder um Studienmöglichkeiten zu erläutern oder um darüber zu informieren, welche Hilfen es gibt, um Startvoraussetzungen zu verbessern oder das Studium zu finanzieren. Parallel gibt es ein Besuchsprogramm an der Hochschule, damit die Schüler die Berührungsängste vor Hörsälen und Laboren verlieren.<br />
Natürlich sind die Schülerinnen und Schüler die Hauptzielgruppe für die Talentscouts. Darüber vergessen sie aber nicht, dass auch Lehrer und Eltern mehr Informationen benötigen, um selbst beraten zu können. Für die Eltern gibt es beispielsweise seit 2013 einen speziellen Eltern-Informations-Abend. Die Scouts suchen und finden die Eltern aber auch in deren Freizeit, beispielsweise in Kulturvereinen oder Kirchengemeinden.<br />
Sind die Schüler und Schülerinnen aus nicht-akademischen Familien erstmal an der Hochschule angekommen, sollen ihnen begleitende Bildungsangebote durch das Studium helfen, um mit denen gleichzuziehen, die mehr akademischen Stallgeruch von zu Hause mit an die Hochschule gebracht haben.<br />
Das klingt wie ein Programm für mehr Bildungsgerechtigkeit, ist es auch, bekämpft aber gleichzeitig den Fachkräftemangel: &#8220;Gerade in Regionen, in denen besonders viele Kinder und Jugendliche in nicht-akademischen Familien groß werden, wird in naher Zukunft der nötige Nachwuchs an Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Informatikern und Kaufleuten zu erschließen sein, den Betriebe und öffentliche Einrichtungen brauchen&#8221;, so die Einschätzung von Präsident Bernd Kriegesmann.<br />
Dass das Programm der Westfälischen Hochschule funktioniert, beweisen Schüler und Schülerinnen aus den Partnerschulen, die inzwischen an der Hochschule studieren. Talentscout Suat Yilmaz: &#8220;Es ist sehr motivierend zu sehen, dass inzwischen die ersten der von uns geförderten Talente auch Zugang zu Stipendien- und Begabtenförderungswerken erhalten haben, die sich selbst niemals beworben hätten. Auch Unterstützungsangebote wie die Einstiegsakademie oder unsere Brückenkurse werden offensiv angenommen und über soziale Netzwerke verbreiten sich die Kenntnisse über unser Angebot nicht nur an den Partnerschulen, sondern auch weit darüber hinaus.&#8221;</p>
<p><b>Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:</b><br />
Marcus Kottmann, Leiter der Stabsstelle &#8220;Strategische Projekte&#8221; an der Westfälischen Hochschule, Fon (0209) 9596-350, E-Mail <a title="E-Mail an den Medienansprechpartner für diese Meldung" href="mailto:marcus.kottmann@w-hs.de">marcus.kottmann@w-hs.de</a></p>
<p>Autorin dieser Meldung: <a title="E-Mail an die Autorin dieser Meldung" href="mailto:Barbara.Laaser@w-hs.de">Barbara Laaser</a></p>
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		<title>Die richtige Entscheidung treffen: Durchhalten oder Loslassen?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 15:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie den Begriff Pyrrhussieg? Das ist ein Sieg, der einer Niederlage gleichkommt. Ein Sieg mit erheblichen Verlusten. Im 3 Jh. Vor Christus zog König Pyrrhus von Epirus für die Griechen in den Krieg gegen die Römer. Er besiegte sie in &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=569">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie den Begriff Pyrrhussieg? Das ist ein Sieg, der einer Niederlage gleichkommt. Ein Sieg mit erheblichen Verlusten. Im 3 Jh. Vor Christus zog König Pyrrhus von Epirus für die Griechen in den Krieg gegen die Römer. Er besiegte sie in der <span id="more-569"></span> Schlacht bei Asculum (heutiges Süditalien). Dabei ließen jedoch so viele seiner Männer ihr Leben, dass Pyrrhus gesagt haben soll:  „Noch so ein Sieg – und wir sind verloren!“</p>
<p>Unsere Gesellschaft ist voll von „Durchhalte-Parolen“: Nur nicht aufgeben, das Ziel im Auge behalten, sich nicht beirren lassen, die Flinte nicht ins Korn werfen! – auch wenn wir in unserem Inneren schon spüren, dass  eine Korrektur nötig ist, wagen wir es nicht, den einmal eingeschlagenen Weg abzubrechen…<br />
Durchhaltevermögen gilt als wertvoller Charakterzug. Wer immer weitermacht und kämpft, ist eine starke, bewundernswerte Person. Vor so jemandem haben wir Respekt. Wer von seinem Ziel ablässt, wer Dinge nicht zu Ende bringt, scheint ein schwacher Charakter zu sein, gar ein Verlierer, von dem es sich fernzuhalten gilt.</p>
<p>Doch nur selten bringt stures Ausharren den erträumten Erfolg und das große Glück. Häufiger zermürbt und frustriert es, weckt Unsicherheiten und Selbstzweifel. Die übermäßig positive Wahrnehmung der Ausdauer lässt sowohl die Funktion als auch die Bedeutung des Aufgebens in den Hintergrund treten. Dabei ist das Aufgeben ein grundlegendes Instrument eines selbstkorrektiven Handelns. „Das hartnäckige Festhalten an blockierten Zielen und unergiebigen Projekten kann in der persönlichen Lebensplanung zu erheblichen Fehlentwicklungen führen“, erklärt der Psychologe und Autor Jochen Brandtstädter. Das unerbittliche Verfolgen von Zielen hat seinen Preis. Es zerrt nicht nur an der Psyche, sondern auch am körperlichen Wohl. Das bestätigen unter anderem die Studien des Motivationsforschers Carsten Wrosch an der Concordia University in Montreal. Umgekehrt fand Wroschs Team in drei Studien heraus, dass Menschen, die in der Lage sind, sich von unerreichbaren Zielen zu lösen, glücklicher sind als diejenigen, die weiterhin daran festhalten. Andere Studien, ebenfalls von Wrosch und seinem Team, zeigen: Wer schwer erreichbare Ziele aufgibt, erfährt eine Steigerung seines körperlichen Wohlbefindens, unter anderem weil die Produktion des Stresshormons Kortisol zurückgeht.<br />
Diese Beobachtungen bedeuten nicht, dass man alle Ziele und Träume aufgeben sollte, die viel Einsatz und Mühe verlangen. Doch für eine glückliche Lebensgestaltung bedarf es grundsätzlich einer gesunden Balance aus Durchhalten und Aufgeben. Dies bedeutet, sich tatkräftig für die eigenen Wünsche und Träume einzusetzen, ihnen jedoch nicht blind hinterherzueilen und sich zu verrennen. „Gewinner geben ständig auf“, erinnert der Philosoph Robert Goodin. Und darin liegt die Kunst des Aufgebens: zu wissen, wann es aufzuhören gilt. Diese Kunst lässt sich erlernen.</p>
<p><strong><b>Warum Aufgeben so schwerfällt </b></strong></p>
<p>Nicht selten weckt die gesellschaftliche Voreingenommenheit gegenüber dem Aufgeben negative Gefühle wie Scham, wenn man ein Vorhaben abbrechen möchte. Wir schämen uns oder haben sogar Angst davor, als Versager dazustehen – und hält deshalb halten wir immer weiter an unserem Ziel fest. Dass Aufhören oft keine Option zu sein scheint, liegt aber auch an psychischen Prozessen: Sobald wir ein Ziel ins Auge fassen, kommen Steuerungsmechanismen in Gang, die unsere Gedankeninhalte in den Dienst der Realisierung stellen. Zu diesem Zweck werden bestimmte Informationen wie zum Beispiel entmutigende Fakten ausgeblendet. Stattdessen messen wir vorzugsweise jenen Informationen viel Bedeutung bei, die uns bei der Umsetzung unseres Zieles bestärken.</p>
<p>Ein anderer Mechanismus, der zur Verwirklichung des Vorhabens anstachelt ist der Effekt der „versunkenen Kosten“. Dieser bezeichnet die Neigung, an einem ungünstig verlaufenden Projekt stärker festzuhalten, wenn man bereits viel Zeit oder Geld oder auch beides darin investiert hat. „Wenn man aber über die Kosten nachdenkt, dann liegt es nahe, das Ziel weiter zu verfolgen“, so Veronika Brandstätter-Morawietz von der Universität Zürich. Kosten will schließlich jeder möglichst vermeiden. Dabei lohnt es sich nochmal gegen zu checken: Ist mir das angestrebte Ziel nach wie vor wichtig? Haben sich Umstände verändert, so dass sein Erreichen unrealistisch geworden ist – egal wie viel Mühe ich mir gebe? Wurden kritische Hürden genommen und wichtige Meilensteine erreicht?   Das überlegte Loslassen eines Ziels ist ein schwieriger Vorgang, für den es Zeit und Ruhe braucht.</p>
<p><strong><b>Wie man den richtigen Zeitpunkt erkennt </b></strong></p>
<p>Das körperliche und geistige Wohlbefinden sowie eine realistische und wiederholt reflektierte Vorgehensstrategie unterscheiden ein erfolgreiches Zielerreichen von einem Pyrrhussieg. Egal wie wichtig ein Ziel sein mag – droht seine Verwirklichung die Gesundheit zu gefährden, müssen das Vorhaben und seine Umsetzungsstrategie infrage gestellt werden. Dafür bietet eine Beobachtungsphase den nötigen Raum. Ein mehrtägiger oder mehrwöchiger Beobachtungszeitraum hilft herauszufinden, ob der Moment zum Aufhören vorliegt. Die Länge der Beobachtungsphase kann individuell festgelegt werden und sich unter anderem danach richten, wie komplex das Vorhaben ist. Sind beispielsweise andere darin involviert, ist ein ausgiebiger Zeitraum angemessen. Wenn es sich bei dem Ziel um einen großen persönlichen Traum handelt, ist ebenfalls eine längere Beobachtungsperiode ratsam.<br />
In dieser Zeit sollte die zentrale Aufmerksamkeit folgenden drei ausschlaggebenden Elementen gelten: dem körperlichen Wohlbefinden, der emotionalen Lage sowie der rationalen Analyse der Situation. Diese drei Faktoren werden im Alltag allzu häufig übergangen. Aber gerade sie bieten entscheidenden Aufschluss darüber, ob man am Ziel festhalten oder aber es aufgeben sollte.</p>
<p>Wenn das Vorhaben zu hoch gesteckt ist oder die Umstände seine Realisierung erschweren, droht Stress. Er kann auffällige Schwankungen und ein Nachlassen des körperlichen Wohlbefindens bewirken. Zu den Symptomen gehören beispielsweise Schlaflosigkeit, anhaltende Unruhe und Antriebslosigkeit. Die Intensität dieser Stressreaktion sollte während des gesamten Zeitraumes beobachtet werden.<br />
Auch gilt es aufmerksam gegenüber dem seelischen Wohlbefinden zu sein. Forscher wie der bekannte Neurowissenschaftler Antonio Damasio haben gezeigt, wie wichtig Gefühle und Empfindungen für unsere Entscheidungsfindung sind. Konsequent in sich hineinzuhorchen und auf die Gefühle rund um das gesteckte Ziel zu achten bringt den Entscheidungsprozess voran. Wie fühle ich mich? Bin ich unzufrieden? Empfinde ich zunehmend Machtlosigkeit? Ein schleichendes Gefühl des Kontrollverlusts ist ein Anzeichen dafür, dass die Zielsetzung zu viel abverlangt. Sind die Möglichkeiten der Zielerreichung erschöpft, so können Gefühle von Hoffnungslosigkeit, eventuell auch depressive Störungen entstehen. Die unterschiedlichen Gefühle und Stresssymptome können über den Tag verteilt in einem knappen Tagebuch festgehalten werden. Diese Dokumentation visualisiert die Grundhaltung gegenüber dem Vorhaben und seiner Umsetzung. Dadurch erleichtert sie die Entscheidung für oder gegen das Aufgeben.</p>
<p><strong><b>„Soll ich aufhören oder weitermachen?“ </b></strong></p>
<p>Ebenso unerlässlich ist eine rationale und möglichst objektive Auseinandersetzung mit dem Ziel, den Umständen sowie der Strategie. Gerade wenn man sich mit seinen Gedanken in der Grauzone zwischen Festhalten und Loslassen ertappt, lohnt es sich, den Zweifeln zu folgen und zumindest einzelne Aspekte des Zielstrebens sorgfältiger abzuwägen. Skepsis und Unentschiedenheit sollten grundsätzlich nicht als Zeichen von Schwäche oder Mangel an Entschlossenheit gewertet und einfach abgetan werden. Vielmehr dienen sie als ein wichtiger Anhaltspunkt, dass etwas nicht in Ordnung ist und womöglich Veränderungen angebracht sind. Zweifel sind ein nützlicher Denkanstoß.<br />
Um eine möglichst objektive und realistische Auswertung der Lage zu erhalten, sollte auf den Umgang mit Informationen geachtet werden. Denn auch hier können psychische Mechanismen wie der sunk cost effect die Informationsverarbeitung zugunsten der Zielerreichung prägen. Wer diesen Einfluss bedenkt, fällt ihm seltener zum Opfer. Auch Außenstehende können auf mögliche Urteilsverzerrungen aufmerksam machen. Weil sie mehr Abstand zu den Vorgängen besitzen, schätzen sie die Situation häufig objektiver ein. So liefern sie Beobachtungen und Hinweise, die einem selbst leicht entgehen.</p>
<p><strong><b>Wie man richtig loslässt </b></strong></p>
<p>Wenn die Fragen beantwortet, die Signale gedeutet sind und der Entschluss zum Aufhören feststeht – was gibt es bei seiner Umsetzung zu beachten? Die wichtigste Regel lautet: Nicht alles stehen- und liegenlassen, nicht das gewohnte Verhalten abrupt beenden. Hilfreicher und auch weniger belastend ist es, in mehreren, kleineren Schritte aufzuhören. Dabei gilt es, nicht nur dem Umfeld respektvoll gegenüberzutreten, sondern auch mit sich selbst behutsam umzugehen. So gerät der Boden unter den Füßen nicht ins Wanken. Denn das Aufgeben wird in den meisten Fällen von einer Zeit der erhöhten Sensibilität begleitet. Laut dem amerikanischen Persönlichkeitspsychologen Eric Klinger ist diese Phase ein psychisches Erdbeben. Das liegt daran, dass Ziele und Wünsche stets eng mit der eigenen Identität verbunden sind. Je zentraler das losgelassene Ziel für die persönliche Lebensplanung, umso schwieriger und belastender kann der Ablösungsprozess verlaufen. In dieser Phase helfen Anpassungsmechanismen. Einer lässt sich mit Schönreden umschreiben. In seiner Tierdichtung „Der Fuchs und die sauren Trauben“ erzählt Äsop von einem traubenhungrigen Pfiffikus, der die süßen Früchte am hohen Weinstock nicht zu fassen bekommt. Er versucht mehrmals vergebens sein Glück. Daraufhin rümpft der Fuchs die Nase: Die Trauben seien ihm noch nicht reif genug. Mit diesen Worten und einem erhobenen Haupt spaziert er von dannen. Äsops Fuchs, so könnte man meinen, redet sich seine Niederlage schön. Er will nicht dumm dastehen und zieht es vor, sein Selbstbewusstsein zu schützen.</p>
<p>Das mag wie Leugnen und Selbsttäuschung aussehen – ist jedoch eine natürliche Reaktion und Teil des Anpassungsprozesses. Psychologen, die sich mit Bewältigungsforschung befassen, sprechen der vermeintlichen Selbsttäuschung eine besondere Rolle zu. Zunehmend wird erkannt, welche Bedeutung solche Prozesse gerade für die Bewahrung einer positiven Selbst- und Lebensperspektive und die emotionale Bewältigung von Einschränkungen und Verlusten haben. Eine solche Reaktion fördert die die Stabilisierung des Seelenheils. Zu dieser Stabilisierung kann der Einzelne ebenfalls beitragen, indem er sich zum Beispiel neue Ziele steckt. Die neue Aufgabe – und sei es nur eine Freizeitbeschäftigung, die man schon immer einmal ausprobieren wollte – gibt Perspektive und hilft, ein Gefühl der Leere zu mildern oder gänzlich zu vermeiden. Auf diese Weise fällt es leichter, sich zu regenerieren. „Das Aufmerksamkeitsfeld öffnet sich wieder für Reize und Handlungsoptionen, die zuvor ausgeblendet wurden“, sagt Brandstädter- Morawietz. Und mit der Zeit lassen sich so Ressourcen für neue Unternehmungen schöpfen. So vermag das bedachte Aufgeben das Gleichgewicht der Seele wiederherzustellen.</p>
<p>Fazit: Durchhalten ist nicht immer gut. Aufgeben ebenso nicht. Und so schwer es auch scheinen mag, zu erkennen, wann welches Vorgehen gefragt ist, so stehen uns doch wertvolle Entscheidungshilfen zur Verfügung. Deshalb sollten wir stärker auf die eigenen Signale achten und uns weniger von unseren Träumen blenden lassen oder und von den gesellschaftlichen Ansprüchen und Überzeugungen.</p>
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		<title>Wer bin ich wirklich?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 11:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebenslinie statt Lebenslauf! Die Jagd nach dem perfekten Lebenslauf macht alle verrückt. Es gilt den Ratschlägen und Anforderungen von Eltern, Ratgeberautoren, Personalchefs zu genügen. Und obwohl der Lebenslauf die Persönlichkeit abbilden soll,  fühlt er sich am Ende oft fremd an. &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=498">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Lebenslinie statt Lebenslauf!</h2>
<p>Die Jagd nach dem perfekten Lebenslauf macht alle verrückt. Es gilt den Ratschlägen und Anforderungen von Eltern, Ratgeberautoren, Personalchefs zu genügen. Und obwohl der Lebenslauf die Persönlichkeit abbilden soll, <span id="more-498"></span> fühlt er sich am Ende oft fremd an. Muss das wirklich sein?</p>
<p>Was ist mit mir selbst? Was will ich selber? Was kann ich und was treibt mich an? Ist das Bewusstsein über die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Motive nicht viel wichtiger, als zu versuchen, sich den aktuellen Erfordernissen eines Marktes anzupassen. Die Schwerpunkte was gerade gefragt ist und was nicht, verschieben sich in immer schnelleren Zeiträumen. Die einzige Konstante ist die eigene Grundpersönlichkeit. Zu wissen, wer ich bin, was ich kann und was mich motiviert, hilft mir, eine Entscheidung jenseits der gerade herrschenden &#8220;Mode&#8221; zu treffen und somit den Grundstein für eine erfüllte Zukunft zu legen.</p>
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		<title>Wie geht es deutschen Bacheler-Studenten heute?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 09:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Hochschulforscher (HIS) befragten im Nov. und Dez. 2011 erneut über 4.000 Bacheler-Studenten nach ihrer Befindlichkeit, mit dem Ziel, einen Einblick in das Stress- und Belastungspotential angehender Akademiker zu bekommen. Fast die Hälfte aller Befragten gaben an, mit Erschöpfung und &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=466">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Hochschulforscher (HIS) befragten im Nov. und Dez. 2011 erneut über 4.000 Bacheler-Studenten nach ihrer Befindlichkeit, mit dem Ziel, einen Einblick in das Stress- und Belastungspotential angehender Akademiker zu bekommen. Fast die Hälfte aller Befragten gaben an, mit Erschöpfung und Überforderung zu kämpfen. Gut zwei Drittel der Befragten <span id="more-466"></span> macht das Studium trotzdem Spaß. Andererseits geben 68 Prozent der Bachelor-Studenten an, durch das Studium besonders belastet zu sein. Demnach liegen Zuversicht und Frust dicht beieinander. Diese Erkenntnis deckt sich auch mit der letzten Sozialerhebung des Studentenwerks aus dem Jahr 2010. Eines der Hauptprobleme ist die knapp<b>e Kasse</b>: 41 Prozent der Befragten empfinden ihre finanzielle Situation sowie die daraus resultierenden Anforderungen durch die Geldbeschaffung als besonders belastend und im Studium beeinträchtigt. 47 % geben als Sympom Erschöpfung an, 44 % psychosomatische Beschwerden und 42 % allgemeine Ängste.</p>
<p>47 % würden sich gern beraten lassen. Das DSW weist auf verschiedene hochschuleigene Beratungsangebote hin, die Studenten in Krisen helfen können. Auch die Angebote privater Dienstleister wie Coaches sind eine Möglichkeit, rechtzeitig Lösungen zu finden, bevor es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt oder gar zu einem Studienabbruch. Das alles muss nicht sein, wenn man sich frühzeitig informiert und beraten lässt.</p>
<h3><span style="color: #ff0000; font-size: 14px;"><strong>&#8230;und wie geht es dir? </strong></span></h3>
<h3><span style="font-size: 14px;">kennst du deine stärken und schwächen? weisst du was dich motiviert?</span></h3>
<h3><span style="font-size: 14px;">Ein individuelles <span style="color: #ff0000;"><strong>Potenzial- und Werte-Analyse-Coaching</strong></span> kann Überforderung und Stress vermeiden helfen. erst wenn du weisst, wer du bist und wie du dich in bestimmten situationen verhältst, kannst du entscheiden, ob das studium zu dir passt und du nur die rahmenbedingungen verändern musst (z.B. zeitmanagement, finanzierung etc.) oder ob ein studienabbruch sinnvoller wäre, weil die studienwahl nicht mit deinen interessen und mit deinen motiven übereinstimmt.</span></h3>
<h3><span style="color: #ff0000; font-size: 14px;"><strong><strong>fehlentscheidungen sind  korrigierbar!</strong></strong></span></h3>
<h3><span style="font-size: 14px;">meld dich bei uns &#8211; wir finden gemeinsam eine für dich passende Lösung!</span></h3>
<h3><span style="font-size: 14px;">damit du mit freude studierst <span style="color: #ff0000;"><strong>und </strong></span>gesund bleibst!</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 14px; color: #000000;"><strong> </strong></span></h3>
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		<title>&#8230; und welches ist DEIN optimales Element?</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 09:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Youtube-Video: Das Pinguin-Prinzip von E. von Hirschhausen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12px;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sY539oAsTb0" target="blank"> Youtube-Video: Das Pinguin-Prinzip von E. von Hirschhausen</a></span></p>
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		<title>Effizientere Gestaltung der Übergänge von Schule in Ausbildung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 09:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Förderlandschaft am Übergang von Schule in Ausbildung ist in ihrer Vielfalt kaum mehr zu überblicken. Neben fehlender Transparenz sind die Maßnahmen oft nicht ausreichend praxisnah und nicht anschlussfähig. Das erschwert es  den Jugendlichen, die für ihre individuellen Potenziale passende &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=14">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Förderlandschaft am Übergang von Schule in Ausbildung ist in ihrer Vielfalt kaum mehr zu überblicken. Neben fehlender Transparenz sind die Maßnahmen oft nicht ausreichend praxisnah und nicht anschlussfähig. Das erschwert es <span id="more-14"></span> den Jugendlichen, die für ihre individuellen Potenziale passende Maßnahme zu finden und zu einem Berufsabschluss zu gelangen. Trotz einer deutlichen Verringerung münden nach wie vor viele Schulabgänger in den so genannten Übergangsbereich (2010: 324.000; 2005: 418.000). Umso wichtiger ist eine effizientere Gestaltung der Maßnahmen und Konzepte an dieser Stelle.</p>
<p>Aus Sicht der Wirtschaft muss der direkte Übergang von Schule in betriebliche Ausbildung gestärkt werden. Hierzu sollten Bund und Länder die unübersichtliche Förderlandschaft deutlich reduzieren, indem das Angebot an Maßnahmen orientiert an ihrer Wirksamkeit zurückgefahren und besser aufeinander abgestimmt wird. Betriebliche Angebote wie die Einstiegsqualifizierungen sollten dabei besonders gestärkt werden, denn hier sind die Übergangsquoten in Ausbildung erfahrungsgemäß am größten. Ebenso sollten Angebote, die betriebliche Qualifizierung flankierend unterstützen, im Vordergrund stehen.</p>
<p>Um das Angebot an Maßnahmen im Übergangsbereich reduzieren zu können, muss bereits in der Schule angesetzt werden.</p>
<p>Hierbei sind die Sicherstellung von Ausbildungsreife und eine fundierte Berufsorientierung zentrale Ansatzpunkte. Die Wirtschaft bekräftigt in diesem Zusammenhang ihre Zusage aus dem Nationalen Ausbildungspakt, jeder interessierten Schule einen Partner aus der Wirtschaft zu vermitteln. Darüber hinaus schafft eine frühzeitige Kompetenzfeststellung in der Schulzeit die Grundlage dafür, Jugendliche passgenau in Ausbildung vermitteln zu können&#8230;</p>
<p>(Auszug aus dem BMBF)</p>
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		<title>So finde ich meinen Traumberuf: Studienwahl ist keine Schublade</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 09:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Feierabend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer aktuellen Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung planen 55 Prozent der Abiturienten, nach ihrem Abschluss ein Studium aufzunehmen. Andere schwanken zwischen Studium und Ausbildung und wissen nicht, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Eines solltest du dir dabei unbedingt deutlich &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=8">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>Laut einer aktuellen Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung planen 55 Prozent der Abiturienten, nach ihrem Abschluss ein Studium aufzunehmen. Andere schwanken zwischen Studium und Ausbildung und wissen nicht, welchen Beruf sie ergreifen sollen. <span id="more-8"></span> Eines solltest du dir dabei unbedingt deutlich machen: Die Studienentscheidung ist in der Regel keine Berufsentscheidung. Generell gilt: „Bei der Studienwahl ist es am wichtigsten, seine Interessen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt zu rücken“, empfiehlt Dr. Annette Linzbach. „Viele Abiturienten haben das Gefühl, dass die Wahl, die sie nach dem Schulabschluss treffen, sie zwangsweise auf einen bestimmten Beruf festlegt“, stellt Dr. Annette Linzbach, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit Düsseldorf, fest. „Eine Studienwahl ist aber keine Schublade, sondern eine Weichenstellung“, sagt sie. Die Beziehung zwischen Studium und Beruf ist nicht immer so konkret, wie das in der Regel bei Ausbildungen der Fall ist, die auf eine bestimmte Berufstätigkeit vorbereiten.</p>
<p>Natürlich gibt es Studiengänge, die direkt für einen Beruf qualifizieren. Dazu gehören beispielsweise Medizin, Jura oder Architektur. Andere Studienfächer, zum Beispiel Chemie oder Maschinenbau, eröffnen jedoch ein breiteres Berufsfeld. Nicht nur, dass etwa ein angehender Maschinenbauingenieur im Laufe des Studiums Schwerpunkte setzen kann, zum Beispiel Produktionstechnik oder regenerative Energietechnik. „Ein Maschinenbauingenieur kann im späteren Berufsleben in der Fertigung, der Planung oder im Vertrieb landen“, zeigt Dr. Annette Linzbach auf, aber etwa auch als Redakteur bei Fachmedien tätig werden. Wiederum andere Studiengänge lassen die spätere Berufswahl sehr offen. Klassisches Beispiel sind die Geisteswissenschaften: Für Studierende solcher Fächer ist es unerlässlich, im Studienverlauf ein Profil zu bilden und sich durch eigenes Engagement &#8211; etwa Praktika oder Nebenjobs &#8211; auf den Berufseinstieg gut vorzubereiten. Germanisten beispielsweise können nach ihrem Abschluss in den Medien oder bei Werbe- und PR-Agenturen tätig werden, zum anderen sind sie aber auch bei internationalen Organisationen, politischen Verbänden, in Bibliotheken oder Archiven zu finden, oder sie kommen in Personal- und Marketingabteilungen von Unternehmen unter.</p>
<h3><span style="color: #e50000;">Stärken und Vorlieben erkunden</span></h3>
<p>Generell gilt: „Bei der Studienwahl ist es am wichtigsten, seine Interessen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt zu rücken“, empfiehlt Dr. Annette Linzbach. Sicher gebe es weitere Faktoren wie Arbeitsmarktprognosen, jedoch sollten diese nicht überbewertet werden: „Prognosen müssen immer hinterfragt werden.“ Derzeit ist zum Beispiel vom Ingenieurmangel, oder für manche Fächer und Schularten von einem Lehrermangel die Rede. Aber das gilt eben nur für bestimmte Berufsgruppen. Außerdem gibt es viele unsichere Faktoren in den Prognosen. Sie erlebt, dass es für Abiturienten oft nicht einfach ist, die eigenen Interessen und Fähigkeiten klar zu benennen &#8211; und diese mit passenden Studiengängen oder Berufen in Verbindung zu bringen. „Die Abiturienten haben weniger ein Informationsdefizit, sondern vielmehr das Problem, sich selbst unter die Lupe zu nehmen.“ Abhilfe können hier neben einem Beratungsgespräch auch Potenzial-Analysen, von denen viele online absolviert werden können. So erfährt man nicht nur, welche Berufe am besten zu den eigenen Wünschen passen, sondern auch, ob man die nötigen Voraussetzungen dafür mitbringt. Nach Abschluss der Analyse erfahren die Nutzer, welche Studiengänge beziehungsweise Ausbildungsberufe ihrem persönlichen Profil entsprechen, und haben die Möglichkeit, weitere Informationen zu recherchieren. Ebenfalls eine gute Anlaufstelle für Schüler in der Orientierungsphase sind private Anbieter von Coachings und Beratung zur Berufs- und Studienorientierung. Diese bieten oftmals einen Test in Kombination mit einem anschließenden Gespräch, in dem die Ergebnisse besprochen und reflektiert werden.</p>
<h3><span style="color: #e50000;">Reicht die Motivation noch für die nächsten zehn Jahre?</span></h3>
<p>Der aktuellen HIS-Erhebung „Bildungsintentionen und Entscheidungsprozesse &#8211; Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang“ zufolge waren 55 Prozent der befragten Schüler bereits vor dem Abi sicher, dass sie studieren möchten. Weitere 22 Prozent zogen ein Studium in Erwägung. Das heißt aber noch lange nicht, dass sich jeder auch im Klaren darüber ist, welchen Studiengang er aufnehmen möchte. Auch hier können Tests weiterhelfen: Zahlreiche Hochschulen bieten mittlerweile Online-Self-Assessments an. Dabei kann zwischen Orientierungsverfahren und Studierfähigkeitstests unterschieden werden. Erstere filtern heraus, welche Studiengänge zu den eigenen Neigungen und Fähigkeiten passen, letztere gleichen ab, ob jemand die Voraussetzungen für einen bestimmten Studiengang mitbringt.</p>
<p>Auch die Hochschulen leisten Hilfestellung in Sachen Studienorientierung: Um Studienbereiche oder -gänge kennenzulernen, können Schüler zum Beispiel an einem Schnupperstudium oder an Feriencamps teilnehmen. Viele Feriencamps werden im MINT-Bereich (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) angeboten; oft besuchen die Teilnehmer Seminare und Vorlesungen und dürfen in Projektgruppen etwas erarbeiten. Ein Schnupperstudium hingegen bietet speziell Oberstufenschülern Gelegenheit, ausgewählten regulären Vorlesungen und Seminaren diverser Studiengänge beizuwohnen. Einblicke können Schüler auch bei Informationstagen der Hochschulen gewinnen, denn hier beantworten meist Studienberater, Lehrende und Studierende die Fragen der jungen Besucher.</p>
<h3><span style="color: #e50000;">Sich zwischen Studium und Ausbildung entscheiden</span></h3>
<p>Nicht jeder ist sich allerdings schon vor dem Abi sicher, dass er ein Studium aufnehmen möchte, sondern könnte sich auch vorstellen, eine Ausbildung zu beginnen. Wer herausfinden möchte, ob ein Studium oder eher eine Ausbildung in Frage kommt, und sich über Studiengänge und Berufsausbildungen informieren will, kann auf zahlreiche Selbstinformationsmedien der Bundesagentur für Arbeit zurückgreifen: das BERUFENET liefert ausführliche Beschreibungen zu über 3.500 Berufen und BERUFE.TV hält informative Kurzfilme bereit, die Einblicke in die Berufswelt gewähren. Übrigens müssen Ausbildung und Studium kein Widerspruch sein: Duale Studiengänge verbinden Theorie und Praxis. Es gibt Angebote, die Studium und Ausbildung kombinieren, aber auch solche, die ein Studium mit Praxisphasen im Betrieb verknüpfen. Welche Hochschulen duale Studiengänge in welchen Fachbereichen anbieten, können Interessierte am besten im Portal AusbildungPlus des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) recherchieren. Die Mehrheit der Studiengänge wird in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften angeboten, aber es gibt auch Angebote im Sozialwesen und in den Medien. Eines sollte man aber auch bedenken, wenn man sich für ein duales Studium entscheidet: Durch die enge Verzahnung mit der Berufspraxis legt man sich auf eine konkrete Berufstätigkeit fest. Wer sich schließlich für einen (dualen) Studiengang &#8211; oder auch einen Ausbildungsberuf &#8211; entschieden hat, sollte seine Entscheidung auf jeden Fall einem Realitätscheck unterziehen: „Gute Einblicke bekommt man beispielsweise über Praktika“ oder man nutzt Aktionen wie den Girls- und Boys-Day, um einen Tag lang in einen Beruf hineinzuschnuppern.</p>
<p>(Quelle: www.spiegel.de/ Karierespiegel)</p>
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