<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Perspectiven &#187; Hesse</title>
	<atom:link href="http://perspectiven.com/wordpress/?author=2&#038;feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://perspectiven.com/wordpress</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Apr 2020 12:25:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Uni Ranking: Absolventen dieser Unis bekommen garantiert einen Job</title>
		<link>http://perspectiven.com/wordpress/?p=678</link>
		<comments>http://perspectiven.com/wordpress/?p=678#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 06:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://perspectiven.com/wordpress/?p=678</guid>
		<description><![CDATA[ Absolventen dieser Unis bekommen garantiert einen Job Was viele Studienanfänger unterschätzen: Bereits bei der Wahl der Universität legen sie erste wichtige Meilensteine für ihre weitere Karriere fest. Welche deutschen Unis bei Arbeitgebern hoch im Kurs stehen. Technische Universität Dresden Einstellungsrate: &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=678">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><b> </b><b style="color: #000000;">Absolventen dieser Unis bekommen garantiert einen Job</b></h1>
<p>Was viele Studienanfänger unterschätzen: Bereits bei der Wahl der Universität legen sie erste wichtige Meilensteine für ihre weitere Karriere fest. Welche deutschen Unis bei Arbeitgebern hoch im Kurs stehen.<span id="more-678"></span></p>
<h2><b>Technische Universität Dresden</b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 37 %</b></h2>
<p>Gemessen am Arbeitgeberansehen, den Partnerschaften mit Unternehmen, der Alumni Quote, den Unternehmenspräsenzen auf dem Campus und der Beschäftigungsrate der Absolventen gehört die Technische Universität Dresden zu den angesehensten Hochschulen in Deutschland. Sie bietet den rund 37.000 Studenten ein breites Fächerangebot von über 120 Studiengängen an. Dass die Hochschule zu den besten hierzulande gehört, geht allerdings nicht allein auf die Angebotsbreite zurück. <a href="https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/ressourcen/dateien/broschueren/140911-TUD-kompakt_inhalt_final_KL.pdf?lang=de" target="_blank">Die Universität selbst</a> rühmt sich mit „außeruniversitären Wissenschafts- und Kulturinstitutionen und hat sich zum Ziel gesetzt, eine exzellente Bildungseinrichtung für den deutschen und internationalen Akademiker-Nachwuchs zu sein.“ Das Konzept scheint zu fruchten. Immerhin 37 Prozent der Absolventen finden nach dem Studium eine passende Arbeitsstelle gefunden. <i>Quelle: </i><a href="http://www.iu.qs.com/qs-graduate-employability-rankings-year-2016-pilot/" target="_blank">QS Graduate Employability Ranking 2016</a></p>
<h2><b>Universität Mannheim </b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 39,7 %</b></h2>
<p>Bei <a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/hochschulranking-2016-das-sind-deutschlands-beste-unis/14719390.html" target="_blank">Personalerbefragungen</a> erzielt die staatliche Universität in Mannheim regelmäßig sehr gute Bewertungen. Absolventen der Fächer BWL und Wirtschaftsinformatik erfreuen sich hier besonders großer Beliebtheit. Die Universität hat sich der Ausbildung gesellschaftlich verantwortungsvoller Führungskräfte verschrieben. Wirtschaftsethik und soziales Unternehmertum sind fester Bestandteil des Curriculums. Kein Wunder also, dass 39,7 Prozent der Absolventen dieser Kaderschmiede nach dem Abschluss der Einstieg in den Beruf gelingt.</p>
<h2><b>Ruprecht-Karls-Universität Heidelbeg</b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 45,2 %</b></h2>
<p>Die Ruprecht-Karls Universität Heidelberg ist die älteste Hochschule Deutschlands &#8211; gegründet wurde sie bereits im Jahr 1386. Seitdem sind elf Nobelpreisträger, 18 Leibniz-Preisträger, 20 Sonderforschungsbereiche und neun Graduiertenkollegs aus ihr hervorgegangen. Die Hochschule bietet über 150 Studiengänge an und verfügt über zahlreiche Kooperationen mit der Industrie. Diese Praxisnähe scheint Studierenden nach dem Abschluss viele Türen zu öffnen: Die Einstellungsrate liegt bei über 45 Prozent.</p>
<h2><b>Technische Universität Berlin</b></h2>
<h2><b>Einstellungsrate: 49 %</b></h2>
<p>Auch im Nordosten von Deutschland genießt eine Universität einen herausragendem Ruf bei Arbeitgebern: die TU Berlin. Sie ist zudem eine der ältesten Hochschulen mit technischem Schwerpunkt. Studierende profitieren jetzt vor allem von dem internationalen Netzwerk sowie von der Einbindung bekannter deutscher Unternehmen in die Forschung und Lehre. Der Praxisbezug wie auch die herausragenden Leistungen tragen dazu bei, dass Absolventen erstklassige Jobchancen haben.</p>
<h2><strong>Ludwig-Maximilians-Universität München</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 53,4 %</strong></h2>
<p>Die LMU München blickt auf eine 500 Jahre währende Tradition und bewegende Geschichte zurück. Mit fast 200 Studiengängen bietet sie ein so umfangreiches Spektrum an Studienfächern an wie kaum eine andere Universität in Deutschland. Doch die Größe ist kein Hindernis für den Erfolg, die LMU München ist eine der renommiertesten Universitäten Europas. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Universität sehr viel Wert auf Praxisbezug in der Forschung legt. Da verwundert es nicht, dass dem Großteil graduierter Studenten der Eintritt in den Arbeitsmarkt mit Leichtigkeit gelingt.</p>
<h2><strong>Technische Universität München</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 54,3 %</strong></h2>
<p>Auf dem dritten Platz liegt eine Universität, deren Schwerpunkt auf dem technisch- und naturwissenschaftlichen Studium liegt. Zahlreiche Nobelpreisträger und Erfinder, wie zum Beispiel Rudolf Diesel, haben dort studiert, gelehrt oder geforscht. Die Förderung von Talenten und jungen Gründern liegt dieser Universität besonders am Herzen. Studenten der TU München können auf ein großes Netzwerk und breites Beratungsangebot zugreifen. Eingebunden in das Elitenetzwerk Bayern, bietet der Abschluss der TU München daher eine gesicherte Zukunft.</p>
<h2><strong>Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen)</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 61,2 %</strong></h2>
<p>1870 eröffnete die RWTH Aachen ihre Türen und ist heute besonders für herausragende Qualität der Lehre in den MINT-Studienfächern und der Betriebswirtschaft bekannt. Bei Hochschulrankings findet sich die RWTH Aachen stets unter den Top drei wieder. Die starke Einbindung der Industrie sorgt auch dafür, dass die Studenten bereits während des Studiums mit zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt kommen. Das macht den Einstieg in den Job danach natürlich umso leichter. <strong>Technische Universität Darmstadt</strong> <strong>Einstellungsrate: 64,4 %</strong> Mit über 25.000 Studierenden ist die TU Darmstadt vielleicht nicht die größte Universität Deutschlands, trotzdem punktet sie mit ihrem technischen Schwerpunkt und landet regelmäßig bei Rankings auf den vordersten Plätzen. Mit den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik verfügt diese Uni über einen der größten Elekrotechnik-Fachbereiche. Zudem hat sie als erste Universität der Welt eine Abteilung für elektrische Energietechnik eingerichtet. Das zahlt sich aus: Studenten profitieren bei Unternehmen von dem guten Image und können sich nach dem Abschluss die Jobs aussuchen. Mit einer Einstellungsrate von 64,4 Prozent ist die Technische Universität Darmstadt der Spitzenreiter des Rankings.</p>
<h2><strong>Stanford University</strong></h2>
<h2><strong>Einstellungsrate: 100 %</strong></h2>
<p>Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Universitäten allerdings verhältnismäßig schlecht ab &#8211; Die deutsche Spitzen-Hochschule in Darmstadt landet gerade einmal auf Platz 32. Dafür sind gleich sechs US-amerikanische Hochschulen unter den Top Ten. Unangefochtener Spitzenreiter ist die Stanford University im Bundesstaat Kalifornien, die eine Einstellungsrate von 100 Prozent vorweisen kann. Interessenten, die sich für ein Studium an dieser Universität entschieden haben und zugelassen wurden, haben nach dem Abschluss die Qual der Wahl auf dem Arbeitsmarkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Wirtschafts Woche vom 18.12.2016</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://perspectiven.com/wordpress/?feed=rss2&#038;p=678</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr zum Thema Studienabbruch</title>
		<link>http://perspectiven.com/wordpress/?p=621</link>
		<comments>http://perspectiven.com/wordpress/?p=621#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2014 19:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://perspectiven.com/wordpress/?p=621</guid>
		<description><![CDATA[Studenten brauchen mehr Freiheit an den Universitäten &#8211; DIE WELT Der Bologna-Prozess hat es nicht geschafft, die Abbrecherquoten in Deutschland zu senken. Jetzt sollen zusätzliche Mittel das Scheitern der Studenten verhindern. So sinkt das Niveau weiter. Von Thomas Sebastian Vitzthum &#8230; <a href="http://perspectiven.com/wordpress/?p=621">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p id="artAbstract"><a href="http://perspectiven.com/wordpress/wp-content/uploads/Studenten-brauchen-mehr-Freiheit-an-den-Universitäten-Nachrichten-Debatte-Kommentare-DIE-WELT.html">Studenten brauchen mehr Freiheit an den Universitäten &#8211; DIE WELT</a></p>
<p>Der Bologna-Prozess hat es nicht geschafft, die Abbrecherquoten in Deutschland zu senken. Jetzt sollen zusätzliche Mittel das Scheitern der Studenten verhindern. So sinkt das Niveau weiter. Von <a itemprop="author" title="Autorenseite" href="http://www.welt.de/autor/thomas-sebastian-vitzthum/" rel="author"> Thomas Sebastian Vitzthum</a></p>
<p>Ist Freiheit der Individuen ein Risiko für eine Struktur, ein System? Oder eine Chance? <span id="more-621"></span> Das sind grundsätzliche Fragen, die sich die Hochschulen in Deutschland und die Politik seit Jahren stellen. Sie tun dies, weil es scheinbar einen Zwang dazu gibt, der daraus resultiert, dass heute mehr als 50 Prozent eines Geburtsjahrgangs studieren.</p>
<p>Das schreit nach Reglementierung. An den Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen gehen mehr als 2,5 Millionen meist junge Menschen ein und aus – mit Erwartungen, Idealen, hochfliegenden Plänen und frustrierenden oder hilfreichen Erlebnissen des Scheiterns. Letztere aber will ihnen die Politik möglichst versagen.</p>
<p id="p2">Im Moment verhandeln Bund und Länder über die Fortsetzung von Instrumenten, die die letzten Jahre maßgeblich geprägt haben: der Hochschulpakt zur Schaffung neuer Studienplätze und die Exzellenzinitiative, die eine früher vermeintlich existierende Gleichförmig- und Gleichwertigkeit der Universitäten überwinden helfen sollte. Die nun bereits bekannt gewordenen Pläne dokumentieren, dass beide Instrumente offenbar als einander widersprechend wahrgenommen wurden: die Universität für die Masse und die Universität mit elitärem Anspruch. Daraus ziehen die Hochschulpolitiker nun eine folgenschwere Lehre: Sie nähern beide einander an.</p>
<h2>An Beschränkungen haben sich die meisten gewöhnt</h2>
<p id="p4">Die Folgen sind weniger Freiheit von Forschung, Lehre und das universitäre Leben – ein weiteres Mal nach den gewaltigen Veränderungen, die die Reform der Studiengänge im Zeichen des <a title="" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bologna-Prozess" target="_blank" name="_art_link_">Bologna-Prozesses</a> gefordert hat. Bei dieser ging Freiheit verloren, die früher das Studentenleben sprichwörtlich ausgezeichnet hat. Auch sinnlose, altbackene Vorlesungen wurden zur Pflicht erklärt, sämtliche Veranstaltungen vom Tutorium bis zum Hauptseminar in Module gezwungen und mit Prüfungen erfasst.</p>
<p id="p5">Blicke nach links und rechts in andere Fächer wurden damit zu einem Luxus, auch und gerade weil es dafür ja keine Noten gibt. Das studentische Leben wird seither in Zertifikaten gemessen, noch mehr als es früher in Scheinen beschrieben wurde. An all diese Beschränkungen ihrer Freiheit haben sich Lehrende und Lernende irgendwie gewöhnt. Neue Generationen von Studenten kennen es nicht anders. Die Fortsetzung des Schulbetriebs in anderen Räumlichkeiten wird kaum infrage gestellt.</p>
<p>Doch hat irgendwer irgendwann auch als ein Ziel dieser Megareform formuliert, dass sie die Zahl der Studienabbrecher reduzieren müsse. Dies hat sie nicht geleistet, bis heute. Wen wundert es, dass 17-jährige Abiturienten sich schon mal für ein Studienfach entscheiden, das sich nicht als treffende Wahl erweist. Was seine Ursache eher im voruniversitären Bereich hat, soll aber nun dennoch allein die Universität heilen. Die nächste Freiheitsbeschränkung wird deshalb angekündigt.</p>
<p id="p8">Hat die Bologna-Reform die Seitenblicke, die ein Studium so reizvoll machten, beendet, so versucht die Neuauflage des Hochschulpakts nun das Scheitern und Neuanfangen zu verhindern. Künftig sollen von den Mitteln, die Bund und Länder für jeden neuen Studienplatz ausgeben, jeweils zehn Prozent in Maßnahmen fließen, die die Abbrecherquote senken helfen.</p>
<p id="p9">Pro Student und Semester sind das 2600 Euro. Viel Geld. Der Studienabbruch wird damit ehrenrührig, zum kostspieligen Angriff auf das System. Die Zeiten, in denen er als harmloser Irrtum, Fehleinschätzung oder gar sinnvolle Station auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Fach verstanden wurde, sind leider vorbei.</p>
<p id="p10">Dabei wird nicht unterschieden zwischen einem kompletten Studienabbruch und einem -wechsel. Beides erscheint gleichermaßen schlecht. Natürlich sind die Abbrecherzahlen in einigen Fächern zu hoch. Wenn mehr als die Hälfte scheitert, muss sich das System schon Fragen gefallen lassen. Die richten sich an die Lehre, aber auch an die Inhalte, daran, ob die Professoren von dem, was Schulabsolventen überhaupt wissen können, noch eine richtige Vorstellung haben.</p>
<h2>Die Konkurrenz für die Universitäten steigt</h2>
<p id="p12">Wahrscheinlich würden die Abbrecherzahlen sinken, wenn Schulen und Hochschulen sich stärker verständigen würden. Doch während die Schulen hier offen sind, kommt vonseiten der Hochschuldozenten wenig bis nichts. Lieber richten die Unis mehr und mehr Tutorien ein, um Studenten &#8220;auf Stand&#8221; zu bringen. Der neue Hochschulpakt wird das noch befördern. Vielleicht sollte der ein oder andere Professor lieber über eine Revision seiner abgegriffenen Vorlesungsmaterialien nachdenken.</p>
<p id="p13">Der Druck, die Studienabbrecherzahlen zu senken und darüber jährlich Bericht zu erstatten, wird wohl auch einen Effekt auf die Noten haben. Dabei gibt es ohnehin nur noch wenige Fächer, in denen schlechte Zensuren zum Abbruch führen. Die Noten an den Unis sind viel zu gut, viel zu uniform. Sagen nichts mehr aus. Bald sind noch mehr gute Noten zu erwarten – auch in Fächern, die bisher davon nicht so betroffen waren: Jura etwa, Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften.</p>
<p>Schließlich soll die Exzellenzinitiative fortgesetzt werden. Denjenigen, die schon Teil der bisherigen Förderung sind, verschafft das Luft und Planungssicherheit. Für den Rest ist die Lage unklar, zumal die Konkurrenz für die Universitäten steigt. So sollen künftig auch die Fachhochschulen berücksichtigt werden. Das kommt daher als Versöhnung der Massenhochschule im Dienste der Wirtschaft mit dem Eliteanspruch. Kann das gut gehen?</p>
<p id="p16">Die Politik sähe es gern, wenn die Studierenden sich in der Mehrzahl an den FHs tummeln würden und nicht an den Unis. Der Hochschulpakt will die Schaffung von mehr Plätzen an den FHs dezidiert fördern. Schließlich ist die Anwendbarkeit von Wissen längst zum Credo erhoben worden. Wegen der sich sehr schnell verändernden Berufswelten hat das aber zur Folge, dass die Hochschule diesen Ansprüchen hinterherdackelt. Wissenschaft tickt anders. Und das war immer auch gut so.</p>
<p id="p17">Als Teil der Exzellenzinitiative soll auch die beste Lehre gefördert werden. Wie man die misst, ist aber unklar. An guten Noten der Studenten? Dieses Kriterium scheidet aufgrund der Inflation der Supernoten aus. Bleiben Lehrproben externer Prüfer. Eine schauerliche Vorstellung.</p>
<p id="p18">Es steht zu befürchten, dass sich die sehr guten und vielleicht etwas überheblichen Wissenschaftler bald noch stärker aus der Lehre raushalten und das schlecht bezahlten Lehrbeauftragten überlassen. Den Studenten ist damit nicht gedient. Damit verlieren sie neben allen anderen Freiheiten auch noch jene, sich die Uni nach den besten Professoren aussuchen zu können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://perspectiven.com/wordpress/?feed=rss2&#038;p=621</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
